Erst vor wenigen Monaten hatte Dynamo Kiew, der neue Klub von Aleks Dragovic, den Bremern rund zehn Millionen Euro Ablöse und Arnautovic eine fürstliche Entlohnung geboten, Anfang August zeigte West Ham United, in der vergangenen Saison Zehnter der Premier League, reges Interesse, und zuletzt fragte der schottische Traditionsklub Celtic Glasgow um den Offensivspieler an.
Arnautovic lehnte all diese Angebote nicht aus finanziellen Gründen ab, sondern weil sie ihm laut "kicker" sportlich nicht attraktiv genug erschienen. Dieses riskante Spiel könnte aber zum Eigentor werden. Das Transferfenster schließt sich am 2. September, sollte Arnautovic bis dahin keinen neuen Verein gefunden haben, befindet er sich in Bremen in einer äußerst unangenehmen Situation.
Keine Zukunft in Bremen
Die Werder-Chefs haben dem 24-Jährigen bereits klargemacht, dass es an der Weser für ihn keine Zukunft mehr gibt. Trainer Robin Dutt hat ihn in der laufenden Meisterschaft noch keine einzige Minute eingesetzt und sagte zuletzt: "Andere sind vor ihm." Sein bis 2014 laufender Vertrag wird außerdem auf keinen Fall verlängert.
Dennoch wartet Arnautovic ab und hofft laut "kicker" "in seinem unrealistischen Anspruchsdenken auf die Offerte eines europäischen Spitzenklubs." Da der Kontrakt des Wieners stark leistungsbezogen ist, könnten finanzielle Einbußen folgen. Vom Jahresgehalt von zwei Millionen Euro würde dann nur noch ein Drittel bleiben.
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