31.07.2013 13:26 |

Steht in Australien

Supercomputer soll Wetterforschung verbessern

Große Fortschritte für die Wetterforschung erhoffen sich Forscher in Australien von einem am Mittwoch in Betrieb genommenen neuen Supercomputer. Das Gerät, das Wissenschaftlern an der Universität der Hauptstadt Canberra nun zur Verfügung steht, verfügt über eine extrem hohe Leistungsfähigkeit und kann damit in kurzer Zeit größte Datenmengen verarbeiten.

"Wir haben in der Klimaforschung einen großen Geschwindigkeitsbedarf", sagte Australiens Chefmeteorologe Rob Vertessy anlässlich der Inbetriebnahme des Computers (Bild) und sprach von einem "stetigen Kampf", Zugang zu ausreichend schnellen Geräten zu bekommen.

Nach japanischem Gott benannt
Der neue Rechner, der nach Raaijin, dem japanischen Shinto-Gott der Donner, der Blitze und der Stürme benannt ist, soll auf der weltweiten Rangfolge der leistungsfähigsten Computer auf Platz 27 stehen. Er wiegt rund 70 Tonnen und verfügt über die Speicherkapazität von etwa 30.000 Laptops.

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