Macron lobt „Erfolg“

Frankreichs „Staatsfeind Nummer 1“ verhaftet

Ausland
24.02.2025 17:38

Er galt seit seiner brutalen Befreiung aus einem Gefangenentransporter im Vorjahr als einer der meistgesuchten Kriminellen Frankreichs. Doch nun klickten für Drogenboss Mohamed Amra, der auf den Spitznamen „Fliege“ hört, in Rumänien die Handschellen.

Frankreichs Innenminister bestätigte am Wochenende den Fahndungserfolg auf der Kurznachrichtenplattform X und bedankte sich bei allen Beteiligten. Die Jagd nach Frankreichs „Staatsfeind Nummer 1“, wie er in einigen Medien bezeichnet wird, fand neun Monate nach dem brutalen Angriff auf seinen Gefangenentransporter, bei dem zwei Polizisten getötet worden waren, in der Nähe eines Einkaufszentrums in der rumänischen Hauptstadt Bukarest ein Ende. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem „großen Erfolg“.

Gesuchter wollte Aussehen in Schönheitsklinik verändern lassen
Laut der Zeitung „Le Parisien“ waren letztlich Daten aus dem überwachten Telefon eines Verdächtigen aus dem Dunstkreis Amras ausschlaggebend. Dem Vernehmen nach wollte der 31-Jährige bei einem Schönheitschirurgen sein Aussehen ändern und anschließend in Südamerika untertauchen. Er hatte bereits seine Haare gefärbt und sich eine Brille zugelegt.

Mohamed Amra mit gefärbten Haaren und Brille
Mohamed Amra mit gefärbten Haaren und Brille(Bild: APA/AFP/G4Media)

Amra war im Vorjahr wegen Einbruchs und schweren Diebstahls zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Zudem wurden dem französischen Drogenhändler vorsätzliche Tötung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Nun wird er sich, sobald er wieder zurück in seiner Heimat ist, auch wegen des Mordes an zwei Polizisten und seiner spektakulären Flucht vor Gericht verantworten müssen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
24.02.2025 17:38
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung