Massive Waldschäden infolge von Bränden, Schneelast und Windwürfen machen Aufforstungen in vielen Gegenden Tirols notwendig. Doch die Jungpflanzen sind ein Leckerbissen für Wildtiere. Die Behörde reagiert hart. Geortet wird einen Streit zwischen Jagd und Forst, der mit der Flinte ausgetragen wird. „Nur Abschusszahlen zu erhöhen, löst das Problem nicht“, sagt indes der Jägerverband.
„Landauf, landab genehmigt die Behörde Ausnahmen nach dem §52 des Tiroler Jagdgesetzes, um gegen angeblich zu hohe Wildbestände vorzugehen“, berichtet Neos-Abgeordnete Birgit Obermüller nach zahlreichen Gesprächen mit der Tiroler Jägerschaft, „es herrscht deswegen seit Jahren eine Art Kriegszustand zwischen Forst und Jagd, wobei ersterer die Oberhand hat – zum Leidwesen der Jäger“, wie Obermüller weiß.
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