Die Austria durfte heute auf die exklusive Unterstützung der eigenen Fans vertrauen, erstmals seit zehn Jahren fand ein Wiener Derby ohne gegnerische Anhängerschaft statt. Freude herrschte bei den Violetten aber keine.
„Ein echtes Derby lebt von: Rivalität“ – das war auf einem Transparent, das mitten im Austria-Fanblock hing, kurz vor Anpfiff zu lesen. Auf einem weiteren stand: „Heut‘ ist kein echtes Derby!“
Fanausschreitungen
Rapid hatte am 22. September das erste Saisonduell mit der Austria 2:1 gewonnen, nach dem Ende der Partie war es zu massiven Fanausschreitungen im Stadion gekommen. Verletzte Polizisten sowie Hunderte Anzeigen vor allem wegen pyrotechnischer Vergehen waren die Folge.
„Schläfer“ im Stadion
Als Konsequenz gibt es nun Derbys ohne Auswärtsfans. Aber der eine oder andere „Schläfer“ schlich sich heute in die Generali-Arena ein. Bei Rapid gibt es einige „Allesfahrer“, Fans, die teilweise seit Jahrzehnten (!) kein Pflichtspiel mehr versäumt haben. Damit ihre Serien nicht reißen, hatten violette Kontakte (also Freunde: ja, das gibt es) ihnen Karten besorgt.
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