Mit dem Privatjet zum Training, 200 Millionen für eine Saison, Luxus pur – dank Superstars wie Ronaldo, Dembele, Kante oder Milinkovic-Savic sorgt die Saudische Pro League immer wieder für kuriose Schlagzeilen. Seit zwei Wochen gehört erstmals auch ein Österreicher (Spiridonovic kickte „nur“ in Liga zwei) dazu: Ex-Rapidler Thomas Murg! Mit der „Krone“ sprach der Steirer über das Leben und den Fußball in der Wüste…
Vor einem Jahr hatte Murg bei PAOK Saloniki noch bis 2026 verlängert, jetzt folgte er dem Ruf aus Saihat von Al-Khaleej, aktuell Achter in der Pro League. Weil ihm signalisiert wurde, dass er im Frühjahr in Griechenland nicht viel Spielzeit bekommen würde. „Das habe ich schon einmal erlebt, das ist nicht angenehm. Dennoch wollte ich kämpfen, aber dann kam das Angebot aus Saudi Arabien“, überlegte der 30-Jährige, den auch türkische Klubs am Radar hatten, dennoch lange. „Khaleej hat ein griechisches Trainerteam, sie wollten mich unbedingt“, stimmte er letztlich einer Leihe bis Sommer zu. „Der Klub hat eine Kaufoption, ich kann aber auch aussteigen, falls es mir nicht gefällt.“
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