Erstes Saisonhighlight für SW Bregenz, der Zweitligist aus dem Ländle spielt heute ÖFB-Cup-Viertelfinale beim Bundesligisten Wolfsberger AC. Und da wollen sich die Trainer Regi van Acker und seine Mannschaft nicht verstecken. Nur mit ein wenig Risiko kann eine Überraschung gelingen.
Wenn man ein Spiel gewinnen will, muss man ein Tor schießen. Und dafür muss man auch ein wenig Risiko gehen“, sagt SW Bregenz-Trainer Regi van Acker vor dem heutigen Viertelfinalduell im ÖFB-Cup beim Wolfsberger AC, wo der Zweitligist aus dem Ländle als klarer Underdog gegen den Bundesligisten ins Spiel geht. Dennoch werden sich die Landeshauptstädter in der Lavanttal-Arena nicht verstecken, das wäre gegen die Philosophie des Trainers. „Wir haben viel Respekt, aber keine Angst“, stellt der Belgier klar, „wir haben uns einen Plan zurechtgelegt.“
Und der wurde in dieser Woche – die erst die dritte in der Schwarz-Weißen Frühjahrsvorbereitung war – einstudiert. „Es war wie eine Meisterschaftswoche, wir haben speziell auf das Spiel hin trainiert“, erklärt Van Acker. Der vor allem vor der Offensive der Hausherren warnt. „Sie haben mit Thierno Ballo einen ganz gefährlichen Mann, mit Markus Pink einen erfahrenen Mittelstürmer. Da ist viel Qualität im Team.“
Mit dem Bundesliga-Tempo, das die Kärntner auf den Rasen bringen werden, hatten die Bregenzer in dieser Vorbereitung schon einmal zu kämpfen. „Das haben wir im Test gegen Altach gemerkt, da hatten wir in der Anfangsphase Probleme“, sagt der SW-Coach, „das darf uns heute nicht passieren – das ist kein Vorbereitungsspiel mehr.“
Sein Trainer-Pendant Dietmar Kühbauer kennt Van Acker noch von seinem ersten Engagement in Bregenz vor rund 20 Jahren, an ihn erinnert er sich gut. „Er hat damals für Mattersburg gespielt und hatte eine unglaubliche Mentalität. Und das gibt er jetzt als Trainer an seine Mannschaft weiter“, sagt der 69-Jährige, „aber Mentalität werden wir auch ins Spiel mitbringen.“
Alle mit dabei
Die Reise nach Wolfsberg hat der gesamte Kader mitgemacht, auch die Neuzugänge Vasilije Delibasic und Nicolas Rossi sind dabei, wenn auch auf der Tribüne. „Das ist wichtig für die Integration, so können sie mit uns gleich etwas Großes erleben“, erklärt Van Acker. Der rekonvaleszente Verteidiger Stefan Umjenovic wird ebenso im Stadion sein. Und fit mitgefahren sind die zuletzt angeschlagenen Adriel und Anteo Fetahu.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.