Umfangreiche Geodaten und Künstliche Intelligenz ermöglichten es, die Stadt als virtuelles Modell in 3D nachzubauen. Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig. Das bringt nicht nur stadtplanerisch neue Einblicke.
Tausende, aus einem Flugzeug aufgenommene Luftbilder bilden die Grundlage für Villachs digitalen „geoZwiling“. Mit Künstlicher Intelligenz ergeben sich für Bürgerinnen und Bürger sowie für Stadtplaner neue, spannende Möglichkeiten.
Das kostenlose Angebot bietet neben einem dreidimensionalen Stadtüberblick die Möglichkeit, Villach aus verschiedenen Perspektiven darzustellen. Sogar Sonneneinstrahlung und Schattenwürfe können für jede Jahres- und Tageszeit visualisiert werden.
Das bringt vor allem bei der Planung von Häusern, Wohnungen, Terrassen oder Photovoltaikanlagen bisher neue Datengrundlagen.
Verschiedene Simulationen möglich
Neben bereits vorhandenen Informationen können die Fachabteilungen den „geoZwilling“ außerdem für verschiedene Simulationen nutzen. So können Hochwässer, Verkehrsströme oder Luftverschmutzung simuliert werden.
In der Diskussion rund um die Bodenversiegelung kommt nun gesichertes Datenmaterial hinzu. Für jedes Grundstück in Villach lassen sich nun versiegelte Flächen, wie Gebäude, Straßen oder Parkplätze, darstellen. Grünräume, landwirtschaftliche Flächen, Wasser und Wiesen sind ebenfalls einsehbar. Hier will man künftig Hitzeinseln in der Stadt identifizieren und Biodiversität fördern.
Wozu der „geoZwilling“ genutzt werden kann und wer ihn alles nutzen kann, darüber informiert Gerda Steiner, Leiterin der Abteilung Vermessung Geoinformation, am 6. Februar (18 Uhr) im lebensRAUM in der Postgasse. Anmeldung hier.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.