Der Schweizer Skisprungchef Joel Bieri hat Legende Simon Ammann für seine aktuellen Leistungen kritisiert. Während der 43-Jährige an einer Rückkehr in den Weltcup-Kader und einer WM-Teilnahme arbeitet, warnt der Boss: „Bei uns gibt es keinen Olympiasieger-Bonus“.
Die Situation für Skisprung-Legende Ammann wird nicht leichter. Nachdem schon zuletzt von seinen Trainern beschlossen wurde, dass er nicht in den Weltcup-Kader zurückkehren darf und stattdessen weiterhin im Continental Cup an den Start gehen muss, gibt es nun den nächsten Nackenschlag.
Denn, wie „Blick“ berichtet, hat sich nun auch der Schweizer Skisprungchef Joel Bieri in der Causa zu Wort gemeldet und die jüngsten Leistungen des 43-Jährigen kritisiert. „Bei uns gibt es keinen Olympiasieger-Bonus. Es gilt das Leistungsprinzip“, mahnt er deshalb in Richtung Ammann.
Ammann gibt Traum nicht auf
So schwinden derzeit auch seine Chancen auf eine WM-Teilnahme. Denn mit Felix Trunz und Yanick Wasser haben derzeit zwei junge Nachwuchskräfte neben Aushängeschild Gregor Deschwanden und dem erfahrenen Killian Peier einen Platz im Weltcup-Kader. „Simon gehört aktuell nicht dazu. Seine Leistungen stimmen nicht“, so das trockene Fazit des Skisprungchefs.
Allerdings habe sich Ammann jederzeit respektvoll verhalten, lobt Bieri: „Simon war nicht wütend. Er weiß selber, dass er sich steigern muss“. So will er auch weiterhin im Continental Cup an seinem Traum von einer weiteren WM-Teilnahme arbeiten.
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