Leichteres Verständnis für den Lernstoff und natürlich bessere Noten - bis zum Jahreszeugnis war es ja nicht mehr lang. Und so beschlossen die Eltern einer elfjährigen Wienerin, Hilfe bei einem Nachhilfelehrer zu suchen - ihre Wahl fiel dabei auf Thomas H.
Sie ahnten jedoch nicht, dass die Entscheidung ihr Leben, und vor allem das ihrer Tochter, auf tragische Weise verändern wird: Denn der 40-Jährige habe, so der schlimme Verdacht, das in ihn gelegte Vertrauen schamlos ausgenutzt und seinen pädophilen Trieben freien Lauf gelassen. Über zwei Monate hinweg soll er die Elfjährige während der Lernstunden mehrmals sexuell missbraucht, das Mädchen durch die Hölle geschickt haben. Doch die Gräueltaten des 40-Jährigen flogen auf, obwohl er sein Opfer unter Druck gesetzt und eingeschüchtert haben soll.
Elfjährige nicht das einzige Opfer
Es dauerte nicht lange, bis die Kriminalisten zur schrecklichen Erkenntnis kommen mussten, dass die Schülerin nicht das erste und einzige Mädchen ist, das in die Falle von Thomas H. getappt war. Eine weitere Nachhilfeschülerin sei laut Polizei bereits ausgeforscht worden - auch sie soll dem mutmaßlichen Sextäter hilflos ausgeliefert gewesen sein.
Kontakte mit Minderjährigen via Internet
Beim Blick in den PC des Verdächtigen kamen bei den Beamten aber noch schlimmere Befürchtungen hoch. Die beiden Fälle könnten nur die Spitze des Eisbergs sein. So habe der 40-Jährige regelmäßig versucht, im Internet mit minderjährigen Mädchen in Kontakt zu treten. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Opfern laufen auf Hochtouren.
Hinweise werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310-33310 erbeten.
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