Die Staatsanwaltschaft in Barcelona hatte dem Weltfußballer und dessen Vater, der auch der Manager des Fußballers ist, vorgehalten, in ihren Steuererklärungen für die Jahre 2007, 2008 und 2009 Abgaben in Höhe von insgesamt 4,1 Millionen Euro dem Finanzamt vorenthalten zu haben. Die Argentinier hätten die Werberechte des Weltstars an Scheinfirmen abgetreten, die ihren Sitz in lateinamerikanischen Steuerparadiesen wie Belize und Uruguay hatten. Die Initiative dazu sei von Messis Vater ausgegangen.
Messi: "Haben immer unsere steuerlichen Pflichten erfüllt"
Messi weist die Vorwürfe zurück. "Wir haben nie gegen die Gesetze verstoßen", betonte der Weltfußballer in einer auf Facebook verbreiteten Erklärung. Er und sein Vater seien von den Vorwürfen überrascht worden. Sie hätten erst durch die Presse davon erfahren. "Wir haben immer unsere steuerlichen Pflichten erfüllt und uns an die Ratschläge unserer Steuerberater gehalten."
Die Richterin in Gava muss nach Abschluss ihrer Ermittlungen darüber entscheiden, ob gegen Messi und den Vater Anklage erhoben und ein Prozess gegen die Beschuldigten eröffnet wird. Die Staatsanwaltschaft legt dem Barca-Star und dessen Vater jedenfalls Steuervergehen zur Last, die mit Haftstrafen zwischen zwei und sechs Jahren geahndet werden können. Außerdem müsste der doppelte bis sechsfache Betrag der hinterzogenen Summe an das Finanzamt gezahlt werden.
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