Das deutsche Tennis-Märchen geht weiter. Mit Eva Lys, Nummer 128 der Damen-Weltrangliste, steht erstmals seit 1988 ein weiblicher „Lucky Loser“ im Achtelfinale der Australian Open.
Lys setzte sich in der Nacht auf Samstag mit 4:6,6:3,6:3 gegen die Rumänin Jaqueline Cristian durch. Dabei war die 23-Jährige in der Qualifikation schon gescheitert gewesen und erst 15 Minuten vor ihrem ersten Match offiziell als Nachrückerin ins Hauptfeld gerutscht. Dort sorgt die Hamburgerin unter ihrem neuen Spitznamen „Lucky Lys“ mit nun drei Siegen für Furore.
Machtdemonstration von Swiatek
Jetzt geht‘s für Lys richtig ans Eingemachte. Im Achtelfinale bekommt sie‘s mt Iga Swiatek zu tun. Die Polin zog ihrerseits mit einer Machtdemonstration in die Runde der letzten 16 ein. Swiatek, in Melbourne, als Nummer eins gesetzt, überließ der Britin Emma Raducanu am Samstag in der 3. Runde beim 6:1,6:0-Sieg nur ein Game.
Auftaktsieg für Tagger
Die frühere Wimbledonsiegerin Jelena Rybakina (6) aus Kasachstan steht nach einem 6:3,6:4 gegen die Ukrainerin Dajana Jastremska ebenfalls im Achtelfinale. Die körperlich angeschlagene Rybakina benötigte allerdings sieben Matchbälle, um das Duell für sich zu entscheiden. Jastremska hatte es im Vorjahr als Qualifikantin bis ins Halbfinale geschafft. Bei den Juniorinnen feierte die 16-jährige Osttirolerin Lilli Tagger mit einem 6:0 ,6:2 gegen die Japanerin Nanami Goto einen ungefährdeten Auftaktsieg.
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