Steirer gestürzt

Eisengeländer bohrte sich ins Gesicht von Wirt

Österreich
14.06.2013 11:16
"Wie auf einem Fischerhaken aufgehängt" hat sich ein 50-jähriger Gastwirt am Donnerstagabend in der Steiermark. Der Mann war unglücklich gestürzt und gegen einen Verzierungsbogen eines Geländers gefallen. Dabei bohrte sich ein Stück des Eisengeländers in das Gesicht des Steirers. Der Mann musste von der Feuerwehr befreit und ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 50-Jährige aus Schladming im Bezirk Liezen wollte gegen 21.30 Uhr vom Gastraum zur Toilette gehen und rutschte im Vorraum aus. Er stürzte derart unglücklich, dass sich ein Eisenbogen, der am Handlauf zur Zierde gedacht ist, durch die linke Gesichtshälfte in den Unterkiefer bohrte. "Er hat sich quasi wie auf einem Fischerhaken aufgehängt", so Oberarzt Christian Kaulfersch vom Diakonissenkrankenhaus Schladming.

Unfall glimpflich überstanden
Die Feuerwehr musste anrücken und das Stück abschneiden, damit der Verletzte überhaupt ins Spital gebracht werden konnte. Der Wirt wurde anschließend in die Kieferchirurgie nach Salzburg überstellt und dort operiert. Den Ärzten zufolge habe er den Unfall glimpflich überstanden. Der 50-Jährige befinde sich auf dem Weg der Besserung.

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