In ein paar Tagen ist es endlich so weit – das Christkind kommt vorbei. Die Vorfreude auf Weihnachten liegt auch in der Volksschule 2 in Ferlach in der Luft. Die „Krone“ hat Schüler der ersten Klassen besucht, welche uns mit ihren Vorstellungen und Wünschen rund um Weihnachten verzauberten.
„Es tut sich reinschleichen durchs Fenster und dann mit dem Papa reden. Und dann tut es die Geschenke hergeben“, erzählt der siebenjährige Max, welcher sich besonders schick macht: „Dann tu ich mich duschen fürs Christkind, damit ich hübsch bin.“ Für die Kinder der VS2 in Ferlach ist das Christkind ein geheimnisvoller Gast, dessen Ankunft mit Spannung und Staunen erwartet wird.
„Ganz genau weiß ich nicht, wie das Christkind aussieht, weil es zeigt sich ja nie“, ist sich die kleine Johanna unsicher, obgleich sie eines feststellen muss: „Es hat bestimmt ein goldenes Kleid, gelbe Haare und eine Krone.“ Da muss ihre Schulfreundin Paulina nicken: „Und es hat blonde Haare und so ein Kleid, wo unten ein Rock ist – und es ist unsichtbar!“
Goldener Anzug, Geistunterkörper & gelbe Füße
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, vor allem wenn die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen: „Für mich hat das Christkind einen Geistunterkörper, keine Flügel – weil es ist ja ein Geist, und blonde Haare hat es“, weiß Rio ganz genau Bescheid. Auch der siebenjährige Tobis ist schon sehr aufgeregt. Weihnachten ist für ihn super, er wartet in seinem Zimmer bis endlich die Glocke läutet: „Es hat blonde Haare, einen goldenen Anzug, gelbe Füße und Flügel und es fliegt von Haus zu Haus.“


Franzi der kleine Elf und der Schatten vom Weihnachtsmann
Große Augen bekommt auch Oskar, wenn er von Weihnachten erzählt. Da sein Vater Amerikaner ist, bekommt er Geschenke von Santa Claus. Sein Bruder hat sogar schon einmal den Schatten des Weihnachtsmannes gesehen, erzählt der junge Bursche ganz stolz. Paulina wiederum hat zu Weihnachten schon einmal einen Elfen gesehen: „Bei uns gibt’s die nämlich! Einen haben wir Franzi genannt. Fünf weitere Elfen haben wir auch noch, ein paar sind rot, ein paar grün und ein paar gelb.“
Weihnachten bedeutet, Zeit mit der Familie verbringen
Doch nicht nur Geschenke stehen ganz oben auf der Wunschliste – „Weihnachten bedeutet für mich, dass jedes Kind sich freut und dass ich Zeit mit meiner Familie verbringen darf“, ist Jana schon ganz aufgeregt. Sie hat dem Christkind auch einen Brief geschrieben: „Ich wünsch’ mir eine Schreibtischlampe. Sonst bin ich voll zufrieden.“ Am Weihnachtstag wird gemeinsam gegessen, gesungen und gespielt. „Das Christkind tut immer einen Stern auf den Baum. Und es kommt immer, wenn niemand da ist, weil sonst hat es Angst, dass es jemand sieht.“
Die Beschreibungen des Christkinds bekommen einen ganz besonderen Charme, gebündelt mit magischen Seiten, verbunden mit jeder Menge Freude und Liebe. Weihnachten wird nicht nur als festliche Feier gesehen, sondern als eine Zeit des Gebens, der Fantasie und Freude. Nun heißt es nur noch warten, bis das Christkind mit Sternenstaub die Herzen unserer Jüngsten verzaubert.
Wir freuen uns über Zeichnungen vom Christkind:
Kärntner Krone, Krone Platz 1, 9020 Klagenfurt
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.