Der Tiroler Beleuchtungsspezialist MK Illumination konnte den Umsatz um drei Millionen Euro steigern. Trotzdem hat CEO Klaus Mark angesichts herausfordernder wirtschaftlicher Zeiten einen Appell an die Politik: „Der Karren brennt!“
Große Teile Europas sehen sich mit einer Rezession konfrontiert. Die Zeiten für die diversen Wirtschaftszweige sind alles andere leicht. Man denke nur an die Pleite von KTM, die derzeit täglich für Schlagzeilen sorgt.
Beim Tiroler Erfolgsunternehmen MK Illumination, das auf Beleuchtung spezialisiert ist, spricht man trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen von einem „Lichtblick“.
In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der steigenden Kosten ist es ein großer Erfolg, dass wir unsere Position halten, in einzelnen Märkten sogar wachsen konnten.
Klaus Mark
Positive Entwicklung vor allem in Übersee
„Während die Rezession in Mittel- und Nordeuropa spürbar ist, konnte MK Illumination dank des engagierten Einsatzes der gesamten Mannschaft die Umsätze in den europäischen Kernmärkten stabil halten. In einigen europäischen Ländern wie den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich oder Frankreich gelang es sogar, ein leichtes Wachstum zu erzielen“, heißt es in einer Aussendung.
Vor allem in Übersee habe es eine positive Entwicklung gegeben. „Die Investition in eine neue Produktionsstätte in Mexiko 2023 sowie eine gezielte Marktbearbeitung tragen Früchte. Auch zahlreiche Prestigeprojekte trugen zu dem Wachstum bei.“
Der Standort Österreich ist gefährdet – der Karren brennt. Es braucht tiefgreifende Reformen, um Kosten zu senken und die Attraktivität für Firmen zu steigern.
Klaus Mark
Für 2024 rund 168 Millionen Euro Umsatz erwartet
Unterm Strich werde man das auslaufende Jahr mit einem prognostizierten Umsatz von 168 Millionen Euro abschließen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von drei Millionen Euro. „In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der steigenden Kosten ist es ein großer Erfolg, dass wir unsere Position halten, in einzelnen Märkten sogar wachsen konnten“, resümiert Klaus Mark, der Gründer und CEO von MK Illumination.
In die Zukunft blicke man noch positiv. Trotzdem richtet Mark einen Appell an die zukünftige Bundesregierung: „Der Standort Österreich ist gefährdet – der Karren brennt. Es braucht tiefgreifende Reformen, um Kosten zu senken und die Attraktivität für Firmen zu steigern.“
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