Silvester naht – und der Schmuggel-Tourismus zwischen Tschechien und Oberösterreich boomt wieder. Bei einer Schwerpunktkontrolle am Sonntag im Mühlviertel füllte die Polizei zweieinhalb VW-Transporter mit sichergestellten verbotenen Feuerwerkskörpern.
Alle Jahre wieder kontrolliert die Polizei an den Mühlviertler Grenzübergängen, ob Landsleute unerlaubterweise Böller der Kategorien F3 und F4 nach Oberösterreich bringen. Auch am Sonntag war die Ausbeute bei einer Kontrolle in Weigetschlag wieder hoch: Innerhalb von vier Stunden wurden zweieinhalb VW-Transporter mit „heißer Ware“ gefüllt.
Viele junge Schmuggler
Laut Sprengstoffexperten Markus Kreilmeier sind die Schmuggler hauptsächlich junge Leute aus dem ganzen Bundesland, vorwiegend aber aus dem städtischen Bereich. Über ihr Verhalten kann der Bezirksinspektor nur den Kopf schütteln: „Man sieht bei der Ausreise, dass wir da stehen und kontrollieren. Trotzdem kommen die Leute mit einem Kofferraum voller Feuerwerkskörper und beschweren sich noch.“
Wer erwischt wird, ist nicht nur seine Raketen los, sondern muss auch selbst „brennen“: Bis zu 3000 Euro Strafe werden fällig.
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