Was für ein Husarenritt! Patrick Feurstein nutzte am Samstag beim Riesentorlauf in Val d‘Isere die Wetter-Gunst zu einem Sprung von Platz 24 auf sein erstes Karriere-Podest: „Es ist unglaublich, dass ich jetzt da stehe!“
Val d‘Isere sei „immer ein bisschen verrückt“, strahlt Feuerstein nach seinem sensationellen zweiten Platz: „Aber heute für mich persönlich noch um einiges verrückter!“
Eine Woche nach seinem Cousin Lukas Feurstein (Super-G-Dritter in Beaver Creek) gelang auch dem 28-Jährigen ein Weltcup-Coup. „Ich wollte immer aufs Podest. Er hat es vorgemacht und cool, wenn ich als großer Cousin gleich nachlegen kann.“
Nur acht Hundertstel fehlten auf Sieg
Am Ende verhinderte nur Superstar Marco Odermatt einen Sensationstriumph von Feurstein. Bei schlechter werdender Sicht siegte der Schweizer mit einem Mini-Vorsprung von acht Hundertstelsekunden.
„Ich habe mein ganzes Leben lang auf diesen Tag hingearbeitet, jetzt ist es endlich so weit. Es tut einfach unfassbar gut. Ich habe es mir in meinen Gedanken so oft ausgemalt. Neben dem Dominator der letzten Jahre im Riesentorlauf auf dem Podest zu stehen, ist super“, jubelte Feurstein, der es nach einem vierten Platz im Alta-Badia-Riesentorlauf 2021 vor dieser Saison nur ein weiteres Mal in die Top-10 geschafft hatte. Mit ihm freute sich sein drittplatzierter ÖSV-Zimmerkollege Stefan Brennsteiner.
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