Noch während der laufenden Koalitionsverhandlungen steht fest: Die Steiermark übernimmt den Bundes-Gehaltsabschluss für die Jahre 2025 und 2026 für ihre Landesbediensteten. Interessant: Kommuniziert wird das bereits von ÖVP und FPÖ – die SPÖ ist schon aus dem Spiel.
ÖVP-Personallandesrat Werner Amon hat sich am Donnerstagabend – nach zwei Verhandlungsrunden – mit der Personalvertretung geeinigt. Ab 1. Jänner werden somit die Gehälter der rund 7500 Bediensteten der Landesverwaltung sowie jene der rund 19.000 Mitarbeiter der Kages (steirische Krankenanstaltengesellschaft) um durchschnittlich 3,5 Prozent erhöht. Die Gehaltserhöhung erfolgt sozial gestaffelt und beträgt mindestens 82,40 Euro und maximal 437,80 Euro.
Die Erhöhung der Zulagen und Nebengebühren beläuft sich auf 3,5 Prozent. Für das Folgejahr 2026 wurde vereinbart, dass es zu einer Erhöhung um die für Oktober 2024 bis September 2025 rollierende Inflation plus 0,3 Prozent kommen wird. Das entspricht dem Gehaltsabschluss auf Bundesebene.
„Landesdienst attraktiv gestalten“
„Wir wollen den Landesdienst auch für die Zukunft attraktiv gestalten und gleichzeitig ein Zeichen der Wertschätzung für die geleistete Arbeit setzen. Ich danke den Verhandlern, dass es gelungen ist, die Einigung zu erzielen und den Bundesabschluss auch für die Steiermark zu übernehmen“, sagte Noch-Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP).
„Insgesamt trägt der öffentliche Sektor mit seinen Tausenden engagierten, kompetenten und fleißigen Mitarbeitern dazu bei, in vielen Bereichen der Steiermark elementarste Leistungen und Angebote für die Bürger sicherzustellen“, hielt FPÖ-Klubobmann und wohl künftiger Landeshauptmann Mario Kunasek fest.
Kein Zitat mehr von der SPÖ
Die noch amtierende Regierungspartei SPÖ wird in der Aussendung nicht mehr erwähnt. Sie meldet sich via Klubobmann Hannes Schwarz zu Wort: „Wir begrüßen und unterstützen diesen positiven Gehaltsabschluss für die öffentlichen Bediensteten in der Steiermark. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine solche Gehaltsanpassung essenziell, um die Kaufkraft der Steirerinnen und Steirer zu erhalten.“
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