Die wirtschaftliche Lage wird immer angespannter – hier sind sich die jeweiligen SPÖ-Spitzenkandidaten von Pressbaum, Tullnerbach und Wolfsgraben im Bezirk St. Pölten-Land einig. Daher könne es nur zielführend sein, geeignete Bereiche auf kommunaler Ebene zusammenzulegen, sind sich die drei Politiker einer Meinung.
Wie damit Doppelgleisigkeiten vermieden werden können, liefert Thomas Waismaier: „Warum drei Bauhöfe mit schwerem Gerät samt Verwaltungseinheiten, die oft mit unterschiedlicher Software dieselben Aufgaben erfüllen?“, fragt der Tullnerbacher SPÖ-Kandidat. „Außerdem passiert es, dass auf einer Straßenseite Pressbaum auf der anderen Tullnerbach zuständig ist“, schlägt er durch Zusammenlegungen Einsparungspotenziale vor.
Bei uns wurden die Kanal- und Wassergebühren in nur einer Legislaturperiode um 20 Prozent erhöht. Das könnte man verhindern.
Alfred Gruber, SPÖ-Stadtrat in Pressbaum
Gemeinsam einkaufen – Sparvorteile nutzen
Einen anderen Vorteil stellt Siegfried Döring in den Vordergrund: „Durch höhere Beschaffungsmengen lassen sich bessere Preise erzielen – momentan spielen drei getrennte Bestellungen den Anbietern preislich nur in die Hände“, so der Wolfsgrabner Spitzenkandidat. Auch hier ein paralleles Beispiel – die Straßenbeleuchtung: „Auf jeder Seite einer Straße ist eine andere Gemeinde zuständig.“
Kooperationen in vielen Bereichen von Vorteil
Angesichts der aktuell angespannten Finanzlage hoffen die drei Politiker, für möglichst viele Bereiche Kooperationsmöglichkeiten zu finden. Als weitere Beispiele nennt man einen Musikschulverband, ein Wertstoffsammelzentrum sowie auch rechtliche oder auch standesamtliche Angelegenheiten.
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