Mit dem Weihnachtsfest kommen auch jedes Jahr Unmengen an Geschenkpapier daher. Immer mehr Menschen greifen auf „Furoshiki-Tücher“ – eine nachhaltige Alternative – zurück. Inhaberin der Klagenfurter Boutique „Stoff&Chic“ erklärt, wie sie funktionieren.
Wer sich den Weihnachtsstress ersparen will, besorgt schon früh die Geschenke für die Liebsten – anstatt diese aber wie gewohnt in klassisches Geschenkpapier zu verpacken, versuchen sich immer mehr an einer besonderen Falt- und Knotentechnik, wie Karin Kruse von der Boutique „Stoff&Chic“ bestätigt: „Diese japanische Tradition erfreut sich auch in Österreich wachsender Beliebtheit, gerade jetzt zur Weihnachtszeit.“ Die Rede ist von Furoshiki-Tüchern.
Was ist Furoshiki?
Furoshiki-Tücher haben ihren Ursprung im alten Japan. Ursprünglich dienten sie in Badehäusern dazu, Kleidung und persönliche Gegenstände einzuwickeln. Später fanden sie ihren Weg in den Alltag und wurden zum Einpacken von Geschenken oder Transportieren von Waren verwendet: „Furoshiki steht für eine nachhaltige, vielseitige und stilvolle Alternative zu Einweg-Geschenkpapier und Plastiktüten. Denn sie sind wiederverwendbar, leicht zu handhaben und passen sich jedem Objekt an“, so Kruse, die in ihrem Unternehmen übrigens Workshops anbietet: „Die Teilnehmer lernen nicht nur, wie sie ihr eigenes Tuch nähen, sondern auch die gängigsten Bindetechniken, um das Furoshiki vielseitig einzusetzen.“ Egal, ob als Geschenkverpackung, Tasche, Dekoration oder Accessoire: Die Tücher bieten sich für Unterschiedlichstes an.
1. Lege das Geschenk diagonal in die Mitte des Tuchs. Beachte, dass das Geschenk nicht größer als ein Drittel der Diagonale sein sollte!
2. Falte zwei gegenüberliegende Ecken über das Geschenk und wickle es ein.
3. Überkreuze die verbleibenden Ecken und binde sie zu einem doppelten Knoten.
4. Optional kannst du den Knoten dekorieren oder eine Karte hinzufügen.
Passend zur Weihnachtszeit teilt die Unternehmerin eine einfache Anleitung für eine Furoshiki-Verpackung (siehe Info-Box): „Die Anwendung eines Furoshiki-Tuchs ist einfach und macht Spaß“, schwärmt die Klagenfurterin, die mit ihrer Eigenmarke „FuroChici“, die japanische Tradition mit modernen Ansprüchen verbindet.
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