Seit seinem Aus bei der Austria ist Michael Wimmer auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber und könnte jetzt vielleicht in Deutschland fündig werden. In der 2. Bundesliga steckt die Spielvereinigung Greuther Fürth in einer tiefen Krise – und Wimmer war beim Heimspiel schon mal im Stadion.
Es war ein blutleerer Auftritt der Fürther, dem Wimmer am Samstag beiwohnte. Gegen Absteiger Darmstadt gab es eine 1:5-Klatsche vor heimischen Publikum. Wenngleich aus dem Umfeld des 44-Jährigen gleich betont wurde, dass der Besuch des ehemaligen Austria-Trainers rein privater Natur war, ließ er die Gerüchteküche brodeln.
Denn Wimmer ist seit seinem Aus bei der Austria vereinslos und wäre damit eine realistische Option für die Deutschen. Und Hilfe hätte die Spielgemeinschaft bitter nötig. Ihre Bilanz war zuletzt nämlich katastrophal. In der Liga befindet sich der ambitionierte Klub im Abstiegskampf, im Pokal schied man zuletzt gegen Regensburg aus.
Haas schafft keine Konstanz
Nachdem man das Franken-Derby gegen Nürnberg am 20. Oktober daheim mit 0:4 verloren hatte, wurden Sport-Boss Rachid Azzouzi und Trainer Alexander Zorniger gefeuert. U23-Coach Leonhard Haas wurde als Interimstrainer eingesetzt. Nachdem in seinem ersten Spiel Schalke mit 4:3 geschlagen wurde, stürzte die Formkurve zuletzt wieder in den Keller.
Der Plan, Haas zumindest bis zur Winterpause zu behalten, ist wohl gescheitert. Und Stadiongast Wimmer könnte nun zur echten Alternative werden. Das heißt, wenn ihm der Auftritt des Teams nicht verschreckt hat ...
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