Mit 74 betroffenen Dienstnehmern war die Insolvenz des Liezener Sporthändlers geomix AG die größte steirische Pleite im heurigen Jahr. Nun wurde auch über die designierte Nachfolge-Firma Tactix Sports AG ein Konkursverfahren eröffnet.
Diesmal trifft es rund 45 Personen und gut 60 Gläubiger. Die Passiva belaufen sich laut KSV1870 auf 1,6 Millionen Euro. Unternehmensgegenstand war die Entwicklung einer App sowie „das Veredeln und Verkaufen von Teamsport-Ware für Fußballvereine“, wie es in einer KSV-Aussendung heißt.
45 Millionen Euro Schulden
Schon im Vorjahr war geomix, unter anderem Ausstatter des ÖFB, in die Insolvenz geschlittert. Der Schuldenberg belief sich auf fast 45 Millionen Euro. Am 1. Jänner 2024 versuchte man einen Neustart, doch auch dieser ging schief: Im Mai wurde am Landesgericht Leoben erneut ein Konkursverfahren eröffnet.
Parallel zum zweiten geomix-Anlauf wurde im Jänner die Tactix Sports AG gegründet, die verschiedene Vermögenswerte von geomix erwerben sollte, um damit die Sanierung der Ursprungsfirma voranzutreiben. Ein Vertrag wurde aufgesetzt, jedoch nie unterzeichnet, der geomix-Masseverwalter wollte nicht eintreten. Rund eine Million Euro hat Tactix Sports an geomix als Anzahlung geleistet – in der vergeblichen Hoffnung auf einen Deal.
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