Gerade im Herbst sind Fußgänger auf den Straßen besonders gefährdet. Der ÖAMTC klärt auf:
Je früher es dunkel wird, desto besser müssen Autofahrer und Fußgänger aufpassen. Denn von November bis Jänner passieren besonders viele der tödlichen Unfälle.
„Mit der Zeitumstellung wird es wieder zeitiger dunkel. Viele Wege – vor allem am späten Nachmittag und am frühen Abend – werden dann bei schlechteren Sichtverhältnissen zurückgelegt“, beschreibt David Nosé, ÖAMTC-Verkehrstechniker, die Gefahr. Gerade für Ältere enden Unfälle besonders schwer – 42 Prozent der getöteten Fußgänger sind über 74 Jahre alt, obwohl sie nur in 14 Prozent der Unfälle verwickelt werden. Besonders tückisch: Auch auf Schutzwegen sind Fußgänger nicht sicher, oft weist die Beleuchtung grobe Schwächen auf.
Reflektoren auf Kleidung empfohlen
„Wesentlich für einen effizienten Schutz durch Zebrastreifen sind gute Sichtbeziehungen zwischen Lenker und Fußgänger“, betont Nosé, der auch Maßnahmen bei der Kleidung empfiehlt. „Eine mit Reflektoren ausgestattete Person ist aus 130 Metern Entfernung zu erkennen, eine dunkel gekleidete erst aus ca. 25 Metern.“
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