Die Ermittler stehen weiter vor einem Rätsel: Immer noch ist unklar, was in einem heruntergekommenen Haus in Adnet genau passiert ist. Fakt ist: Eine Frau (67) wurde hier erstochen, der Täter läuft auch zwei Tage später noch frei herum. Die Bewohner im beschaulichen Tennengauer Ort sind geschockt und fassungslos ...
„Wir leben in Angst“, meint eine Bewohnerin gegenüber der „Krone“. Sie wohnt nur unweit des Tatorts im Ortsteil Waidach. Sie möchte ihren Namen lieber nicht nennen – zu groß ist die Furcht. „Immerhin ist der Täter ja noch nicht gefasst“, sagt sie. Auch weitere Bewohner berichten von Ähnlichem, wollen ebenfalls anonym bleiben. „Ich habe gestern am Abend sogar im Dunklen geduscht“, meint eine Adneterin.
DNA-Spuren sollen Täter überführen
Die Ermittlungen laufen indes weiter. „Es gibt nichts Konkretes, im Umfeld wird intensiv gefahndet“, heißt es seitens der Polizei auf Anfrage. Man müsse die Spurenauswertungen abwarten. Die Analysen von Fingerabdrücken, Schuhabdrücken und DNA-Spuren dauern eben.
Faktum: Eine deutsche Staatsbürgerin (67), die laut „Krone“-Infos hier nicht wohnt, wurde am Dienstagabend in dem Haus getötet. Erstochen mit einem Küchenmesser – bestätigte die Polizei mittlerweile. Die Tatwaffe wurde bereits sichergestellt. Wie viele Stiche es waren, das blieb noch unbeantwortet. Die Frau soll bei ihrem im Haus wohnhaften Bruder zu Besuch gewesen sein.
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