Der erst 16-jährige Philipp Maybach überzeugte bei Austrias 2:1-Sieg gegen den GAK als „Sechser“. Mit frischer Zuversicht geht’s nun in die Pause.
Lieber einmal nicht so gut spielen – und dafür drei Punkte holen. So hakte die Austria den Arbeitssieg gegen den GAK ab. Bei dem mit Philipp Maybach ein 16-Jähriger in der Startelf stand, den Job als „Sechser“ (Ersatz für den verletzten Abubakr Barry) staubtrocken erledigte.
„Das ist einer für unsere Zukunft“, ist sich Dominik Fitz sicher. „Für das, dass er erst 16 ist, hat er es überragend gemacht, er verteilt und sichert die Bälle sehr gut.“ Coach Stephan Helm vertritt die Philosophie, dass man Jung-Kicker mit diesem Potenzial ins kalte Wasser werfen muss. „Er war schon in den Trainings stabil, worauf soll man warten? Und er hat genau das gemacht, was man von einem Sechser erwartet.“
Teamleader Aleks Dragovic befand: „Grundsolide, brav gemacht.“ Aber „Drago“ weiß: „Man muss die Kirche im Dorf lassen. Er muss noch viel arbeiten, um eine große Karriere zu machen. Wir helfen ihm dabei.“ Und Dragovic weiß auch: „In dieser Liga gibt es keine leichten Siege für uns, wir müssen jedes Mal ans Limit.“ Auch nach der Länderspielpause in Klagenfurt.
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