Deutlich mehr Sonne als am Samstag gibt es am heutigen Wahlsonntag. Besonders nach Osten und Südosten muss man sich zunächst noch in der Früh auf zarte Plusgrade einstellen, tagsüber setzt sich aber überwiegend Sonnenschein durch. Zunehmend mild wird es auch zum Wochenstart, zur Wochenmitte folgt wieder eine Kaltfront an, die Achterbahnfahrt setzt sich also fort.
Perfekt, um ins Wahllokal zu gehen und seine Stimme abzugeben, wird der heutige Sonntag. Keine Regenschauer, das Wetter ist freundlich. Vom Bodensee bis ins Mostviertel sind auch ein paar Tropfen bzw. oberhalb von 1400 bis 1600 Metern Flocken zu erwarten. Sonst zeigt sich oft von Beginn an die Sonne. Die Höchstwerte bleiben noch oft gedämpft, liegen zwischen 11 und 18 Grad. Das prognostiziert die UBIMET.
Trocken und zeitweise sonnig
Zu Beginn der neuen Woche erreichen uns sehr milde und feuchte Luftmassen subtropischen Ursprungs. Besonders im Westen ziehen kompakte Wolken durch und phasenweise können ein paar Tropfen bzw. etwas Regen fallen, am Dienstag auch im Südwesten. Im Osten und Südosten bleibt es hingegen trocken und hier lässt sich zeitweise auch die Sonne blicken. Am Montag wird es mit 14 bis 22 Grad vor allem im Westen etwas wärmer, am Dienstag steigt die Temperatur generell an und erreicht maximal 15 bis 23 Grad.
Zur Wochenmitte deutet sich dann nach derzeitigem Stand wieder eine Kaltfront an, die Achterbahnfahrt setzt sich also fort.
Wetter und Wahlbeteiligung
In der Vergangenheit gab es bereits einige Studien, die den Einfluss des Wetters am Wahltag auf das Wahlverhalten untersucht haben. Dabei gibt es durchaus unterschiedliche Ergebnisse, spielen doch neben dem Wetter noch viele andere Faktoren eine Rolle. Eine Studie des Hamburger Instituts für Wetter- und Klimakommunikation besagt etwa, dass das Wetter tatsächlich einen messbaren Einfluss auf die Wahlbeteiligung habe. So würden in Deutschland bei jedem zusätzlichen Grad circa 100.000 Wähler den Wahlurnen fernbleiben. Auch mehr Sonnenschein hat demnach einen negativen Einfluss auf die Wahlbeteiligung.
Regen soll für konservative Parteien allerdings einen positiven Effekt haben, da sich ihre Wähler tendenziell vom Wetter weniger beeinflussen lassen. Aus Österreich liegen diesbezüglich nur wenige Zahlen vor, allerdings dürften sich die Wähler ähnlich verhalten ...
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