Insgesamt wurden im 13. Wiener Bezirk rund 41.000 Fragebögen versendet. Etwa 24.000 davon wurden retourniert - die Wahlbeteiligung betrug rund 59 Prozent.
Vassilakou: "Das Votum ist zu respektieren"
Wenig überrascht von der Ablehnung des Parkpickerls in Hietzing zeigte sich am Donnerstagnachmittag die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou: "Das Votum der Hietzingerinnen und Hietzinger ist zu respektieren, aber nicht weiter überraschend, wenn man auch in Bezirksteilen befragt, die niemals Parkraumbewirtschaftung bekommen würden oder werden", kritisierte sie.
ÖVP: "Bevölkerung hat eindeutig entschieden"
Hietzings Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach von der ÖVP hingegen war mit der Wahlbeteiligung und dem Ergebnis zufrieden: "Damit ist das Thema von der Bevölkerung eindeutig entschieden worden. Ich werde mich selbstverständlich, wie vorher angekündigt, daran halten." ÖVP-Landesparteiobmann Manfred Juraczka freute sich ebenfalls: "Das ist ein Triumph der direkten Demokratie." Vassilakou und Bürgermeister Michael Häupl seien nun gefordert, grundlegende Veränderungen in der Parkraumbewirtschaftung herbeizuführen.
SPÖ überrascht: "Haben wir nicht erwartet"
Etwas überrascht von dem Ergebnis gab sich hingegen die SPÖ. Hietzings Bezirksvorsteherstellvertreter Reinhard Feistritzer erklärte: "Dass die Befragung gegen die Parkraumbewirtschaftung ausfallen wird, wenn der gesamte Bezirk befragt wird, war zu erwarten - diese große Mehrheit dagegen haben wir aber nicht erwartet." Das deutliche Resultat sei aber natürlich zur Kenntnis zu nehmen.
FPÖ: Weitere Ohrfeige für den Bürgermeister
Laut FPÖ-Klubchef Johann Gudenus schließlich war das Ergebnis eine weitere Ohrfeige für den "ohnedies schon längst massiv angeschlagenen Bürgermeister".
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