Nicht nur das 0:1 im Derby gegen Blau-Weiß Linz schmerzt den LASK. Wie sich nach eingehenden Untersuchungen nun herausgestellt hat, wird man wochenlang auf Torhüter Tobias Lawal verzichten müssen. Für den Linzer Pechvogel ist es ein weiterer herber Rückschlag im verflixten Jahr 2024!
Äußerst schmerzhaft war sie, die 0:1-Pleite des LASK im Derby gegen Blau-Weiß Linz! Und das nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern vielmehr auch, dass man nun erneut wochenlang auf Einser-Torhüter Tobi Lawal verzichten wird müssen. Der 24-jährige Schlussmann musste im Revierduell nach 54 Minuten ausgewechselt werden, nachdem er sich bei einem Abschlag ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte.
Muskelriss im vorderen Oberschenkel
Nun kam Montagvormittag die bittere Diagnose für Lawal: Nach eingehenden Untersuchungen wurde ein Muskelriss im vorderen Oberschenkel festgestellt, der mittels konservativer Therapie behandelt wird. Laut Informationen vom Klub wird die Ausfalldauer je nach Heilungsverlauf mehrere Wochen betragen.
Was für den sympathischen Torhüter nun ein weiterer herber Rückschlag im verflixten Jahr 2024 ist! Das im ersten Halbjahr nahezu perfekt verlaufen war. Mit starken Leistungen beim LASK wurde Lawal von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick in den vorläufigen Kader für die EM in Deutschland nominiert.
„Für ihn ist damit ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen“, meinte damals seine stolze Schwester Linda im Gespräch mit der „Krone“. Wenige Tage kehrte aber die erste große Ernüchterung ein: Rapid-Goalie Niklas Hedl erhielt gegenüber dem Schwarz-Weiß-Torhüter den Vorzug, womit Tobias Lawal die Europameisterschaft nur vorm TV verfolgen konnte.
Erneuter Verletzungsschock bei Comeback
Mit starken Leistungen bei den Linzern wollte sich der Goalie in dieser Saison aber wieder ins Blickfeld von Rangnick spielen, ehe der nächste Rückschlag folgte. Beim Aufwärmen für das Europa-League-Playoff-Duell gegen FCSB Bukarest zog sich der Schlussmann eine Blessur an der Oberschenkelrückseite zu.
Gegen Blau-Weiß feierte Lawal nun sein Comeback. Das nur 56 Minuten dauerte und das verflixte Jahr somit seine Fortsetzung nimmt. Womit der souveräne Rückhalt, der stets mit seiner Ruhe und Gelassenheit glänzt, jedoch nicht nur unzählige Spiele für den derzeit formschwachen LASK verpassen wird, sondern auch für die nächsten ÖFB-Länderspiele im Oktober in dessen Heimat Linz kein Thema sein wird. „Tobias erhält von uns jegliche Unterstützung und wird mit Sicherheit stark zurückkommen“, stärkt ihm Trainer und Sportdirektor Markus Schopp den Rücken.
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