Völlig überrumpelt von einem Verkäufer, ließ sich ein Unterkärntner auf den Kauf von Matratzen ein. Dafür musste 77-Jährige rund 8000 Euro hinblättern. Doch dem Pensionisten war der Deal suspekt und deshalb wandte er sich an die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer.
Eigentlich wurde dem 77-Jährigen eine Gratisreinigung seiner Matratzen versprochen. Doch aus der Freude wurde kurze Zeit später bitterliches Ärgernis. Denn als ein Mitarbeiter des Unternehmens dem Unterkärntner einen Besuch abstattete und ihm gleich Matratzen und Lattenrost für insgesamt 8000 Euro andrehte, wurde es dem Pensionisten etwas mulmig und er wandte sich an die Arbeiterkammer. Der Unterkärntner fühlte sich überrumpelt.
Da sich das Pensionistenpaar überrumpelt fühlte, haben wir bei dem Unternehmen erfolgreich interveniert.
Herwig Höfferer, AK-Jurist
„Dreister Vertragsabschluss“
„Wir haben es hier juristisch gesehen mit einem dreisten Vertragsabschluss zu tun. Ein Gewinnversprechen führte dazu, dass ein Kauf abgeschlossen wurde“, erklärt der mit dem Fall betraute AK-Jurist Herwig Höfferer: „Da sich das Pensionistenpaar überrumpelt fühlte, haben wir bei dem Unternehmen erfolgreich interveniert. Der Konsument konnte ohne zusätzliche Kosten vom Vertrag zurücktreten.“
Kostenloses Service
AK-Präsident Günther Goach betont: „Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten schützt die Rechte und Interessen von Verbrauchern und schafft damit ein sicheres Umfeld für alle. Das Service ist für alle kostenlos.“
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