Beate Meinl-Reisinger und Herbert Kickl schenkten sich heftig ein. Bei Pink und Blau gibt es keinerlei Schnittmengen. Die „Krone“-Analyse der ORF-Konfrontation:
BESTER MOMENT:
Beate Meinl-Reisinger: „Sie wollen Europa auf dem Schutthaufen der Geschichte legen. Wir sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam stärker sind, insbesondere in Fragen der Sicherheit.“ Meinl über Kickls Anti-EU-Kurs.
Herbert Kickl: „Sie wollen Österreich abschaffen.“ Kickl wirft Meinl-Reisinger vor, die Vereinigten Staaten von Europa einführen zu wollen.
TIEFPUNKT:
Beate Meinl-Reisinger:
Auf Wunsch der Moderatorin Alexandra Wachter sollte die NEOS-Chefin erklären, wie sie die Lohnnebenkosten senken will. Die Details waren so trocken, dass man fast das TV-Gerät ausschalten wollte.
Herbert Kickl: Er unterstellte Meinl-Reisinger, keine Empathie für das Opfer einer Massenvergewaltigung zu haben.
RHETORIK/STIL:
Beate Meinl-Reisinger: Sie schmetterte Kickl entgegen, dass sie ihn „weder als Kanzler, Vizekanzler oder Minister“ haben will. Trotzdem hat sich die NEOS-Chefin bemüht, die Debatte gesittet abzuhandeln.
Herbert Kickl: Er argumentierte ruhig, aber beim Thema Migration blitzte der aggressive Kickl wieder auf und war kaum zu stoppen.
NEUIGKEITSWERT:
Beate Meinl-Reisinger: Pink und Blau finden minimale Übereinstimmung. Das Verhindern eines „gläsernen Bürgers“ sei eine Gemeinsamkeit. Auch Steuersenkung nennt die NEOS-Chefin. Die pinke Frontfrau verrät, dass sie sich freut, mit Kickl diskutieren zu können.
Herbert Kickl: Kickl entdeckt Entbürokratisierung als gemeinsames Ziel.
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