„Krone“-Analyse

Kogler vs. Babler: Rot-grünes Harmonieduell

Innenpolitik
05.09.2024 21:54

Babler und Kogler schonten sich beim ersten TV-Duell zur Nationalratswahl weitgehend. „Wir haben viele Gemeinsamkeiten.“ Der grüne Parteichef war sogar angriffiger als SPÖ-Vorsitzender. Die „Krone“-Analyse der ORF-Konfrontation:

BESTER MOMENT: 
Werner Kogler
: „Ich bin in der Baggerschaufel gesessen“. Der grüne Vizekanzler über die Verhinderung von Straßenbau in Naturschutzgebieten.

Andreas Babler: „Es wird schon langsam fad. Du redest über Sachen, wo ich noch gar nicht auf der Welt war“. Der SPÖ-Chef wirft Kogler Schwurblerei beim Thema Russengas-Ausstieg vor.

TIEFPUNKT:
Werner Kogler: Bei den Energiegesetzen ging Kogler so ins Detail, dass er sich verhedderte und die TV-Zuschauer eigentlich aus dem Thema ausstiegen.

Andreas Babler: Er hat eigentlich nichts wirklich Neues auftischen können. Von seiner mitreißenden Emotionalität, die man in seinen Reden spürt, war nichts zu merken.

(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

RHETORIK/STIL: 
Werner Kogler: Der Grünen-Chef war mehr am Punkt als sonst üblich. Er schaffte es auch immer wieder eine witzige Einlage zu platzieren.

Andreas Babler: Er hat das Sprechtempo in den Griff bekommen. Babler hat dieses Mal die Wähler angesprochen und nicht gegen die eigenen Genossen wie im Sommergespräch angekämpft.

NEUIGKEITSWERT:
Werner Kogler/Andreas Babler: Der Neuigkeitswert war beschieden. Was oft betont wurde, dass SPÖ und Grüne sich bei der Kindergrundsicherung treffen können. Bei den Vermögenssteuern haben Grüne und Rote unterschiedliche Zugänge, aber prinzipiell gibt es auch hier eine Übereinstimmung. Bei Biogas scheint es auch eine zarte Annäherung zu geben.

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