Nach Skandalen rund um die Spanische Hofreitschule gibt es endlich einmal eine gute Nachricht: Ein Fohlen erblickte das Licht der Welt im Gestüt Piber in der Steiermark – bis dato ist es leider namenlos. Warum? Das verraten wir in dieser Geschichte ...
Skandale, Machtspiele, Personalflucht – in jüngster Vergangenheit war die Spanische Hofreitschule nicht gerade positiv in den Schlagzeilen vertreten. Daher sollte diese Nachricht gefeiert werden. Lipizzanerstute „Cremona“ brachte am 27. Jänner um 20.45 Uhr ein gesundes Stutfohlen im Gestüt Piber zur Welt. Das errechnete Geburtsdatum wurde – so heißt es – um einen Tag überschritten. Ein Faktum, das dokumentiert wird, aber kein Problem darstellen soll.
Im steirischen Gestüt Piber wird jedenfalls groß gefeiert: „Jedes Fohlen, das hier geboren wird, ist mehr als Nachwuchs, es ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Tradition nicht bewahrt wird, indem man sie festhält, sondern indem man sie weiterträgt“, sagt Maria Patek, Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule. „Mit diesem Stutenfohlen beginnt ein neues Kapitel. Eines, das die Zukunft der Lipizzanerzucht in Piber weiter formt.“
„Cremona“, Baujahr 2014, und ihr Nachwuchs sind jedenfalls wohlauf. „Wenn eine Geburt so harmonisch abläuft, ist das ein großes Geschenk“, so Gestütsleiter Erwin Movia. Mutter und Fohlen sind gesund, aufmerksam und ruhig. Es ist gut angekommen.“ Schulhengst (zum erstmals im Deckeinsatz) „Maestoso Malina“ hat bei der nunmehr dreifachen Mutter ganze Arbeit geleistet.
Wenn ein neues Fohlen in Piber geboren wird, dann ist das ein ganz besonderer Moment, denn die Fohlen sind die Zukunft dieses wertvollen Kulturerbes.
Norbert Totschnig, Landwirtschaftsminister
Zu guter Letzt bleibt zu hoffen, dass das Töchterchen in die Fußstapfen von ihrem Papa tritt: „Maestoso“ ist für die Schulquadrille ausgebildet und wird als Schulpferd für die Ausbildung angehender Reiter eingesetzt. Wie der süße Nachwuchs heißen soll, steht bis jetzt nicht fest. Nur Hengste bekommen sofort einen Namen, Mädchen jedoch nicht. „Getauft“ werden sie erst dann, wenn sie von der Mama getrennt werden ...
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