Nicht nur Österreichs Kickerinnen feiern in Kolumbien ihr Debüt bei einer U20-Weltmeisterschaft. Mit der Vorarlbergerin Amina Gutschi gab in der vergangenen Nacht auch eine rot-weiß-rote Unparteiische ihre WM-Premiere. Der „Krone“ verriet sie, wie die Vorbereitung lief und wie genial die Stimmung im Land ist.
„Jetzt ist die Freude schon riesengroß, dass es endlich losgeht“, verriet die Dornbirnerin Amina Gutschi, bevor sie in der vergangenen Nacht in Cali bei der Partie Paraguay gegen Marokko (2:0) an der Seitenlinie ihr Debüt bei der U20-Weltmeisterschaft der Frauen geben durfte.
Bevor es endlich soweit war, stand eine sehr intensive Vorbereitung für die 37-Jährige auf dem Programm, die in Kolumbien mit der rumänischen Schiedsrichterin Iuliana Elena Demetrescu und der Ukrainerin Svetlana Grushko ein Gespann bildet.
„Wir arbeiten sehr akribisch und der Zusammenhalt unter uns ist bereits sehr gut“, berichtet Gutschi, die Österreichs einzige Unparteiische bei den Titelkämpfen in Südamerika ist und es dort testweise mit neuen Regeln zu tun bekommt. „Wir haben uns in den letzten Tagen intensiv mit dem ,Video Support’ beschäftigt.“ Bei dem können die Trainer eine Video-Challenge beantragen, bei der Tor-, Elfmeter- und Ausschluss-Entscheidungen, sowie Spielerverwechslungen geprüft werden können.
Generell ist die Psychologin von der Stimmung in Kolumbien begeistert. „Es ist ein sehr fußballbegeistertes Land, in dem der Frauen-Fußball genauso geschätzt und gefeiert wird, wie jener der Herren“, erzählt die zweifache Mama. „Es wird überall Werbung für die WM gemacht, die Stadien sind perfekt hergerichtet und die Spiele laufen in fast allen Cafés und Restaurants.“
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