Eine Autofahrerin (20) fuhr Freitagabend in Seekirchen (Salzburg) trotz rot blinkender Ampel noch in einen Bahnübergang ein. Die Schranken gingen kurz darauf zu. Die Frau konnte sich noch zu Fuß in Sicherheit bringen.
Fatale Entscheidung einer 20-Jährigen beim Bahnübergang an der Anton-Windhager-Straße in Seekirchen: Sie wollte die Zugstrecke noch passieren, obwohl Rotlicht bereits vor einem herannahenden Zug warnte. Als sich die Schranken kurz darauf schlossen, stieg die Frau aus, um sich selbst in Sicherheit zu bringen.
Trotz Notbremsung
Der Lokführer eines aus Wien kommenden Railjets konnte trotz Notbremsung eine Kollision mit dem Pkw nicht mehr verhindern. Das Auto wurde schwer und die Lok leicht beschädigt.
Zugverkehr unterbrochen
Der Zugverkehr war nach dem Vorfall für knapp eine Stunde unterbrochen. Die ÖBB appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, an Eisenbahnkreuzungen besonders aufmerksam zu sein: „Bei Rotlicht darf auf keinen Fall über den Bahnübergang gefahren werden. Es besteht höchste Lebensgefahr. Sollte man trotzdem mit dem Auto eingeschlossen werden, gibt es nur einen Weg: Gas geben und den Schranken durchbrechen. Die Schranken sind so konzipiert, dass sie abbrechen bzw. knicken!“
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