„Man fragt mich ständig: Was ist bei euch los?“, sagt Markus Poschner, Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz. Er ist derzeit in Zürich, bis dorthin strahlt die Brucknerhaus-Affäre aus. Wie soll es nun weitergehen? Poschner appelliert im „Krone“-Talk, erst einmal eine Vision zu entwickeln, bevor man auf Intendanten-Suche geht.
„Krone“: Hat das Brucknerhaus in Ihren Augen einen Imageschaden erlitten?
Markus Poschner: Natürlich, man steht vor einem Scherbenhaufen. Es wäre naiv zu glaube, dass das in der Öffentlichkeit, auch international, niemand mitbekommt. Ich probe derzeit in Zürich am Opernhaus und wurde hier von vielen gefragt: ‘Was ist denn bei Euch los?‘ Da sieht man, dass der Kulturstandort einen großen Wirkungsgrad hat. Umso wichtiger ist es, dass man jetzt schnell eine Lösung findet, ein tragfähiges Konzept, positive Nachrichten.
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