Zwei Gesellschaften des Landes waren sich jahrelang nicht einig. Erst ein Eigentümerwechsel machte es möglich, dass ein neuer Trafo auf ein Grundstück kommen konnte.
Villen und jahrhundertealte Wohnhäuser dominieren die Südseite des Kapuzinerbergs. Für den immer größer gewordenen Energiebedarf rund um das Schloss Arenberg fehlte es aber an einem neuen Trafo für die Stromversorgung. Ein kleines Stückerl Grünfläche, das Anfang des Jahres den Eigentümer gewechselt hat, macht dies in Arenberg- und Pausingerstraße bald möglich.
Schon vor Jahren wurden in der Pausingerstraße Stromkabel verlegt, in weiten Teilen waren sie noch aus der Nachkriegszeit. Einziger Haken: Die Erneuerung durch die Salzburg Netz, eine Salzburg-AG-Tochter, blieb wegen des fehlenden Transformators ausgesteckt. Erst am Mittwoch fuhren Kran und Bagger für 10-kV-Trafostation auf.
In all den Jahren wurden sich Salzburg AG und Land-Invest, beide in weiten Teilen im Eigentum des Landes Salzburg, nicht über einen Deal einig. Als der Eigentümer von Schloss Elsenheim die fragliche Fläche von der Land-Invest erwarb, ging es schnell. Miguel Spitzy kaufte im Jänner das verwilderte Grünland, damit es kein anderer tat. Nun sorgt ausgerechnet ein Privatmann dafür, dass der Strom auch weiter fließt.
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