Täter angeklagt
Messerangriff in London: Anklage wegen Mordversuch
Nach der Messerattacke auf ein elfjähriges Mädchen im Zentrum von London ist ein 32-jähriger Mann wegen versuchten Mordes angeklagt worden. Laut neuesten Informationen wurde die Mutter des Mädchens doch nicht verletzt.
„Später bestätigte sich, dass Blut von den Verletzungen ihrer Tochter für eigene Verletzungen gehalten worden war“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der mutmaßliche Täter, der über keine gemeldete Wohnadresse verfügt und rumänischer Staatsbürger ist, ist mit dem Mädchen und seiner Mutter nicht bekannt. Die Behörden gehen nicht von einer Terrortat aus.
Krawalle nach Messerangriff in Southport
Der Angriff auf dem zentral gelegenen Leicester Square, in dessen Nähe viele Sehenswürdigkeiten, Theater und Geschäfte liegen, hatte für Aufregung gesorgt. Zuletzt gab es in vielen britischen Städten schwere Randale von Rechtsextremen. Sie werfen den Behörden vor, über die Identität eines Messerangreifers zu lügen, der in der nordwestenglischen Stadt Southport drei Mädchen erstochen und mehrere Kinder verletzt hatte.
In sozialen Medien waren Gerüchte geschürt worden, bei dem Täter handle es sich um einen muslimischen Migranten. Tatverdächtig ist ein 17-Jähriger, der als Sohn von Ruandern in Großbritannien geboren wurde.









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