180 Spielminuten und vier Punkte – das ist die Bilanz der WSG Tirol in der neuen Saison der Bundesliga! Und das kann sich sehen lassen.
Ausschneiden, einrahmen, aufhängen. Die Bundesliga-Tabelle am Samstag nach den beiden 17-Uhr-Partien ist eine Rarität: Da führte die WSG Tirol die 12er-Liga an! Nur für ein paar Minuten – zugegeben. Aber immerhin.
„Wir müssen demütig bleiben“
„Völlig uninteressant“, wischte Kapitän Valentino Müller den Kurzzeit-Platz 1 gleich weg. Und auch Trainer Philipp Semlic wollte da nicht zu viel Energie investiert sehen: „Vergesst es. Wir müssen demütig bleiben, dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen.“
Neuer Klub-Rekord für die WSG
Der weitere Verlauf der zweiten Runde ordnete die WSG eh wieder in bekannte Tabellengegenden ein. Fakt ist nach 2 x 90 Spielminuten aber: Noch nie sind die Wattener so gut in eine Bundesliga-Saison gestartet! Vier Punkte nach den ersten beiden Runden sind neuer Klub-Rekord.
Und erstmals legte die WSG mit der Nullnummer gegen den GAK schon in Runde zwei ein Zu-Null-Spiel hin. In der Vorsaison war das erst in der 21. Runde gelungen. Mit einem 1:0-Heimsieg gegen Hartberg.
„Wir wissen, wie wir spielen wollen. Aber wir wissen auch, dass es noch nicht zu 100 Prozent klappt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, meinte Müller nach der Tivoli-Heimpremiere realistisch.
„Wir sind in einem Prozess“
Was Wasser auf den Mühlen des Trainers ist: „Wir sind in einem Prozess. Und da geht’s nicht immer einfach voran. Aber wir haben erneut Tugenden gezeigt. Es war ein weiterer Schritt.“
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