In einer mitreißenden Partie in Malaga setzte sich der Titelverteidiger dank Treffern von Pedro, Jungvater Gerard Pique (Bild), Andres Iniesta und Lionel Messi durch. Letzterer hält bereits bei 40 Pflichtspiel-Toren für Barca in dieser Saison und ist damit der erste Spieler der Geschichte, der für einen spanischen Klub in vier aufeinander folgenden Saisonen 40 Treffer oder mehr erzielte.
Sorge um Messi beim FC Barcelona
Dennoch war bei Messi nicht alles eitel Wonne - der argentinische Weltfußballer musste rund zehn Minuten vor dem Ende wegen Muskelproblemen ausgetauscht werden. Zwar wurde von Klubseite betont, dass es sich um keine ernst zu nehmende Verletzung handle, dennoch könnte der 25-Jährige am Sonntag im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Osasuna im Hinblick auf die Real-Partie geschont werden.
Real konzentriert sich auf Cup und Champions League
Angesichts des komfortablen Acht-Punkte-Vorsprungs auf den ersten Verfolger Atletico Madrid, der im zweiten Cup-Semifinale auf den FC Sevilla trifft, dürfte Barcelona gegen den Abstiegskandidaten auch weiteren Stammakteuren eine Pause gönnen. Gleiches gilt vor dem Heimspiel Sonntagmittag gegen Getafe für Meister Real, dessen Trainer Jose Mourinho die Meisterschaft schon abgeschrieben hat. "Wir werden die Liga nicht mehr gewinnen, also müssen wir uns auf Cup und Champions League konzentrieren", sagte der Coach des 15 Punkte hinter Barca liegenden Tabellendritten.
Ausgerechnet in einer entscheidenden Phase dieser beiden Bewerbe muss Real auf Goalie Iker Casillas verzichten. Der Welt- und Europameister wird laut spanischen Medien nach seinem Mittelhandbruch operiert und steht rund acht Wochen nicht zur Verfügung - damit fehlt der Welt- und Europameister nicht nur im Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester United, sondern auch im Cup-Semifinale gegen Barcelona.
Dazu kommt noch die Unruhe bei den "Königlichen" nach einem Bericht der Sportzeitung "Marca", wonach einige Stars mit einem Vereinswechsel im Sommer drohten, sollte Mourinho auch in der kommenden Saison Trainer sein. Der Bericht wurde von Real scharf zurückgewiesen, trotzdem blieb das Blatt auch am Freitag bei seiner Darstellung.
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