Sie war der einzige wirkliche Hollywood-Superstar in der „Herr der Ringe“-Trilogie, die weltweit knapp 3 Milliarden Dollar an den Kinokassen einspielte. Jetzt schockte Cate Blanchett mit der Enthüllung, wie hoch ihre Gage der Rolle der mächtigen Elbin Galadriel gewesen war. Oder genauer gesagt: wie niedrig.
In der TV-Show „Watch What Happens Live!” wurde sie vom Moderator Andy Cohen gefragt, für welches Filmprojekt sie den größten Gagenscheck kassiert hatte. Ehe die Oscargewinnerin antworten konnte, riet Cohen, dass es Peter Jacksons Trilogie gewesen sein muss.
„Keiner hat wirklich Geld bekommen“
Blanchett fing an, zu lachen: „Soll das ein Witz sein? Nein, keiner hat wirklich Geld dafür bekommen, diese Filme zu drehen.“
Cohen war sichtlich verwirrt: „Dann haben Sie aber sicher ein großes Stück aus der Umsatzbeteiligung bekommen?“ Die Schauspielerin schüttelte den Kopf: „Nein, so etwas gab es damals nicht. Es gab gar nichts! Ich wollte einfach nur mit dem Typen zusammenarbeiten, der ,Braindead‘ gedreht hat.“ Das war eine Zombie-Komödie, die Jackson 1992 bekannt gemacht hatte.
Blanchett führte dann weiter aus: „Also unterm Strich habe ich kostenlose Sandwiches bekommen und durfte meine (Elben)-Ohren behalten. Aber bezahlt wurde keiner.“
„Würde es sofort wieder spielen“
Das deckt sich fast mit den Ausführungen von Hauptdarsteller Orlando Bloom, der den Elb Legolas gespielt hatte. Dieser verriet in der „Howard Stern Show“ 2019, dass seine Gage für alle drei Filme insgesamt nur 175.000 Dollar betrug.
Ein Problem war das für ihn gar nicht – im Gegenteil: „Es war das größte Geschenk meines Lebens, diese Rolle bekommen zu haben. Ich würde sie sofort wieder spielen – für die Hälfte des Geldes.“
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