Lange hat er nicht gebraucht, um mit einer für ihn nicht untypischen Wutrede für Aufregung zu sorgen: Uli Hoeneß ist wieder einmal gegen einen seiner Intimfeinde ausgerückt, gegen Lothar Matthäus!
Dieser hatte gerade erst heftige Kritik am Bayern-Patron geübt, diesem u.a. vorgeworfen, mit ungeschickten Äußerungen „die eigenen Spieler, die man verkaufen will, billiger zu machen“. Das ließ Hoeneß nicht lange auf sich sitzen – seine Replik: „Für Baustellen ist bei uns der Lothar Matthäus zuständig, wenn ich seinen Schmarrn jeden Tag lesen muss. Das geht mir langsam auf den Sack!“
„Die Konkurrenz weiß: Bayern muss verkaufen!“
Rückblick: „So wie Uli Hoeneß vor einem Jahr mit seinen Aussagen Richtung Tottenham Harry Kane teurer gemacht hat, so macht er jetzt mit seinen öffentlichen Ansagen über Verkäufe die eigenen Spieler billiger. Die Konkurrenz weiß: Bayern will oder muss sogar verkaufen – und wartet ab“, kritisiert Matthäus den Bayern-Patron im Interview mit „Sport Bild“.
Gemeint sind damit Aussagen, wie „Bayern ist kein Geldscheißer. Erst müssen prominente Abgänge verzeichnet werden, bevor neue Spieler geholt werden können“, über die auch krone.at berichtet hatte.
„Nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion!“
Nun also der Konter von Hoeneß, der mit dem langjährigen Bayern-Spieler Matthäus ja eigentlich „gut sein“ müsste, es aber spätestens seit kritischen Matthäus-Worten im November 2022 nicht mehr ist („So lange ich und der Kalle Rummenigge etwas zu sagen haben, wird der nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion“).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.