Ein Erhalt des Salzburger Unfallspitals für die Gesundheitsversorgung? Die Stadt- und Landespolitik unterstützen dieses Vorhaben. Der Bedarf wäre auf jeden Fall vorhanden.
Was geschieht mit dem UKH-Gebäude, wenn das Unfallkrankenhaus auf das Gelände des Landeskrankenhauses absiedelt? Zwar soll es erst 2030 soweit sein. Diese Frage beschäftigt jetzt aber auch das politische Salzburg. Möglich wäre etwa, dass die ÖGK das UKH-Gebäude von der Allgemeinen Unfallversicherung kauft und selbst für Gesundheitseinrichtungen nutzt. Seit die „Krone“ über diese Idee von ÖGK-Landesvorstand Thom Kinberger berichtet hat, gibt es immer mehr Unterstützer.
Ich halte die Idee für sensationell. Es wäre wichtig, dass der Standort bleibt. Ich wüsste nicht, was dagegen spricht.
Bernhard Auinger, Bürgermeister Stadt Salzburg (SPÖ)
Kinberger steht zwar für die SPÖ auf dem Zettel für die Nationalratswahl, aber auch die schwarz-blaue Landesregierung findet den Plan gut. „Ich begrüße den Vorschlag sehr und werde diesen auf allen Ebenen unterstützen. Einerseits können dadurch die versprochenen Millionen aus der Sozialversicherungsreform zurück nach Salzburg geholt werden, andererseits wird der UKH-Standort sinnvoll sowie gemeinnützig nachgenutzt“, sagt ÖVP-Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi.
Ich begrüße den Vorschlag sehr und werde diesen auf allen Ebenen unterstützen. Damit wird der Standort sinnvoll nachgenutzt.
Daniela Gutschi, Landesrätin für Gesundheit (ÖVP)
Für Nutzung durch die Kasse gäbe es viel Bedarf
Auch Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) kann der Idee viel abgewinnen. „Ich halte die Idee für sensationell. Der Standort ist bei der Bevölkerung mit Gesundheit verbunden und sehr beliebt. Es wäre wichtig, dass er für die Stadt erhalten bleibt. Ich wüsste nicht, was dagegen spricht“, meint Auinger.
Wie berichtet fällt die Entscheidung über den neu geborenen Plan nicht in Salzburg, sondern bei der Kassenzentrale in Wien. Kinberger schwebt für das Gebäude Diabetes- oder Wundversorgung, Pflege beim Übergang aus dem Spital in Seniorenheime oder ein Primärversorgungszentrum vor.
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