Der zentrale Standort des Salzburger Unfallkrankenhauses wäre für Reiche sicher verlockend. Das Spital wandert bekanntlich auf das Gelände des Landeskrankenhauses ab. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) könnte ebenfalls am Gelände interessiert sein.
Der Kapuzinerberg im Hintergrund, Volksgarten und Festung in Sichtweite, die Altstadt nur wenige Gehminuten entfernt: Die Lage des Salzburger Unfallkrankenhauses an der Karolinenbrücke ist fantastisch. Was passiert, wenn das Spital aufs Gelände im Landeskrankenhaus übersiedelt? Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Besitzer, die Allgemeine Unfallversicherung (AUVA), verkauft das Areal an Immobilienentwickler, dann würden wie in der Umgebung vermutlich Luxuswohnungen entstehen. „Das wäre das Schlimmste“, sagt Thomas Kinberger von der ÖGK.
Auch wenn private Ärzte in die bestehende Klinik einziehen würden, hätten die meisten Salzburger weniger davon. Daher stellt Kinberger wie berichtet die Idee in den Raum, dass die ÖGK das UKH kauft und selbst als eigene Einrichtung betreibt. „Viele politische Verantwortliche aus Stadt und Land finden die Idee gut“, ist Kinberger erfreut.
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