„Krone“-Gemeindeserie

Obertrum setzt auf digitale Hilfe für die Pfleger

Salzburg
03.02.2026 06:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Die Marktgemeinde Obertrum greift heuer den Angestellten des Seniorenwohnhauses kräftig unter die Arme. Sie bekommen ein komplett neues System. Zudem stehen in der Gemeinde auch die Baulandsicherung und der Sport auf dem Programm.

Als größtes Projekt für heuer sieht Obertrums Bürgermeister Simon Wallner (ÖVP) das Räumliche Entwicklungskonzept (REK). Künftig soll sparsam mit Grund und Boden umgegangen werden. Die Gemeinde kauft selbst aber auch Flächen an. Sie will darauf das bestehende Baulandsicherungsmodell, das Einheimischen leistbaren Grund ermöglicht, auch in Zukunft weiter ausbauen.

Was die Finanzen betrifft, sei Obertrum noch stabil aufgestellt – müsse aber auch sparen, verrät der Bürgermeister: „Viele Projekte haben wir abgeschlossen, manches aber auch um ein Jahr verschieben müssen.“

Dazu zählt etwa ein eigenes Haus für die Betreuung der unter Dreijährigen. Hier soll das Angebot in Zukunft an einem Ort gebündelt werden. Die Planungen dafür sind noch für heuer vorgesehen. Der Bau selbst soll mittelfristig stattfinden.

Die Gemeinde setzt stark auf Jugend und Vereine, die ihr eigenes Zentrum haben.
Die Gemeinde setzt stark auf Jugend und Vereine, die ihr eigenes Zentrum haben.(Bild: Andreas Tröster)

Fix noch 2026 ziehen allerdings digitale Helfer in das Seniorenwohnhaus ein. „Wir lassen eine neue Kommunikationsanlage installieren“, erzählt Wallner. Diese erleichtert den Mitarbeitern künftig die Arbeit. Neben einer klassischen Gegensprechfunktion wird auch die Dokumentation mittels Tablets einfacher und direkt in den Zimmern erledigt.

Ebenfalls auf dem Programm für heuer steht zudem der Kauf eines elektrischen Vereinsbusses, der für die Jugendförderung kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Und auch ein Aufenthaltsraum für Jugendliche während der Pausen in der Schule soll heuer noch umgesetzt werden.

Gemeinsam mit dem Tourismusverband entstehen zudem ein Pumptrack und eine Parkour-Anlage im Gewerbegebiet – zur freien Benutzung. „Dass uns das Grundstück einfach so zur Verfügung gestellt wird, ist nicht selbstverständlich“, freut sich Wallner. Auch beim Strandbad setzt er auf Sport: Hier kommen eine schwimmende Plattform zum Klettern, Rutschen und Hüpfen und eine extra Fläche für Ballspiele.

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