Zahlungsprobleme

83 Tageseltern drohen, ihren Job zu verlieren

Salzburg
03.02.2026 10:18
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Das Zentrum für Tageseltern (TEZ) in Salzburg hat enorme Zahlungsschwierigkeiten. Dem AMS wurden bereits 83 Beschäftigte per Frühwarnung zur Kündigung gemeldet. Kommt die Schieflage, weil die Fördermittel vom Land zu niedrig sind? 

In einer tiefen Finanzkrise steckt das Zentrum für Tageseltern laut Medienberichten. Die Beschäftigten sollen auf eine Freiwilligenzulage verzichten, dann könne der Betrieb weitergehen, hieß es seitens der Geschäftsführung des TEZ. Allerdings kritisiert der Betriebsrat, dass eine Kürzung von einem Fünftel des Gehalts zu viel sei. 

Nun bangen hunderte Familien in Salzburg um ihre Kinderbetreuung. Politisch ist der Fall indes hochgekocht. Simon Heilig-Hofbauer von den Grünen im Landtag kritisiert die schwarz-blaue Kürzungspolitik. „Die Verantwortung für dieses Desaster liegt bei Marlene Svazek, der die Familien in unserem Land offenbar egal sind.“ 

Skandalös findet die Gewerkschaft GPA hingegen das Vorgehen der Geschäftsführung des TEZ. „Gehaltskürzungen und Kündigungsdrohungen seien kein geeigneter Weg, um finanzielle Probleme zu lösen“, heißt es in einer Aussendung. 

Marlene Svazek (FPÖ) sprach in einer Aussendung davon, das TEZ nicht im Stich zu lassen. Es werde intensiv an einer Lösung gearbeitet, dafür brauche es aber die Unterstützung des Gemeindeverbands und des Städtebunds. „Fehler und Versäumnisse früherer Verantwortlicher sowie eine jahrelange mangelnde Wertschätzung gegenüber den Tageseltern haben maßgeblich zur aktuellen Situation beigetragen. Genau das werden wir so nicht fortsetzen“, heißt es weiter. 

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