Scharfe Worte
Trump: Gefangenenaustausch ist „Sieg für Putin“
Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat den Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen scharf kritisiert. Es sei ein „Sieg für Putin“. „Die Russen haben ein großartiges Geschäft gemacht“, sagte Trump in einem TV-Interview.
Es sei zwar „wunderbar“, dass der Journalist Evan Gershkovich wieder nach Hause zurückgekehrt sei, aber „diese Deals sind so schlecht, dass sie zu enormen Entführungen führen werden“. Trump hatte in der Vergangenheit immer wieder damit geprahlt, dass er in er Lage sei, die Freilassung von Gershkovich zu erwirken, aber nur im Falle seiner Wiederwahl.
Nun nutzt er den Gefangenenaustausch, um gegen US-Präsident Joe Biden auszuholen. Er und Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris würden auf der internationalen Bühne „nicht respektiert“.
„Lassen wir Mörder frei?“
Wie berichtet, waren bei dem Austausch 16 Gefangene freigekommen, darunter der frühere US-Soldat Paul Whelan und die US-russische Journalistin Alsu Kurmasheva (siehe Video oben). Die russische Führung, sein Verbündeter Belarus und auf der anderen Seite die Regierungen Deutschlands, der USA und drei weiterer NATO-Staaten hatten den Gefangenenaustausch am Donnerstagnachmittag in Ankara vollzogen.
Der Ex-Präsident spekulierte auf seiner Onlineplattform Truth Social jetzt über die Einzelheiten des Gefangenenaustauschs. „Zahlen wir ihnen auch Geld? Lassen wir Mörder, Totschläger oder Schläger frei?“, fragte er. Der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, entgegnete, dass keine Zugeständnisse gemacht worden seien. Weder Geld sei gezahlt noch seien Sanktionen gegen Russland gelockert worden.









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