16.01.2013 15:33 |

Wellen im Anmarsch

Cooler Surfer: Gerard Butler zähmt die "Mavericks"

Baywatch-Fans dürften bei "Mavericks" (Kinostart: 18. Jänner) trotz viel Blondem, trotz vieler weißer Zähne und vieler Locken wohl nicht auf ihre Kosten kommen: Der Wassersport steht hier nicht im Zentrum, sondern ist nur ein Vehikel für eine beinahe nostalgisch anmutende Geschichte um einen Unterschichtbuben, der sich als angehender Surfer der Herausforderung einer Monsterwelle stellt und dabei zum Mann wird. Die Filmhandlung basiert auf einer wahren Geschichte.

Der 16-jährige Jay Moriarity (Jonny Weston) beobachtet heimlich seinen Nachbarn Rick "Frosty" Hesson (Gerard Butler), wie er bei einem nur unter Insidern bekannten Surfplatz nahe San Francisco eine der legendären Riesenwellen, die "Mavericks", bezwingt. Mit großer Hartnäckigkeit überzeugt der im Milieu des White Trash lebende Jay, der sich neben der Schule noch um seine leichtlebige Mutter (Elisabeth Shue) kümmert, den bärbeißigen Frosty, ihn für den Kampf mit der Welle zu trainieren.

Die Kombination aus Hollywood-Newcomer Weston und dem "300"-Helden Butler entspinnt letztlich eine klassische Trainer-Schüler-Konstellation, die von den beiden Co-Regisseuren Curtis Hanson ("L.A. Confidential") und Michael Apted ("James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug") in nostalgischer Weise erzählt wird. Es gibt die bösen Schulrowdies, die Jay traktieren, und auch sonst hat der Held einige Hindernisse auf dem Weg zur Mann-Werdung zu überwinden. Es geht letztlich um den Mut und die Selbstbestimmung, seinen Traum zu verwirklichen.

Als Vorlage diente den Filmemachern für "Mavericks" die wahre Geschichte von Jay Moriarity aus Santa Cruz, dessen Fotos auf einer Monsterwelle in Surferkreisen um die Welt gingen und der 2001 im Alter von 22 Jahren bei einem Tauchunfall ums Leben kam. Und zur Ehrung dieses Surfstars wurden dann abseits der Mentor-Schüler-Geschichte doch auch zahlreiche spektakuläre Surfaufnahmen auf Film gebannt, die den Zuschauer mitten aufs Brett mitnehmen.

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