Was man nach den Duellen von SCR Altach und FK Austria Wien, SK Rapid und Wolfsberger AC sowie TSV Hartberg und GAK in den Lagern von Siegern und Besiegten zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!
Manfred Schmid (Hartberg-Trainer): „Es sind drei goldene Punkte für uns, wir haben uns in eine unglaublich gute Ausgangslage gebracht. Wir haben aber noch zwei sehr schwierige Spiele vor der Brust, am besten machen wir da drei oder vier Punkte, dann sind wir auch fix in der Meistergruppe dabei. Wenn wir weiter unten platziert wären, wäre das Spiel nicht ganz so wichtig gewesen, da es dann erst in der Qualifikationsgruppe so richtig losgeht. Wir haben den Druck jetzt gehabt, weil wir so erfolgreich Fußball spielen. Großes Kompliment an die Spieler, es macht irrsinnigen Spaß, mit ihnen zu arbeiten, da macht der ganze Muskelkater vom Schaufeln gestern nichts aus.“
Ferdinand Feldhofer (GAK-Trainer): „Ich bin natürlich enttäuscht. Ein Derby zu verlieren, ist nie schön, vor allem so knapp. Bis zum 0:1 haben wir das Spiel total unter Kontrolle gehabt, Hartberg hatte kurz davor eine Kopfball-Chance, zuvor gar nichts. Wir haben uns auch Standardsituationen erarbeitet, gleich viele Corner gehabt. Wir haben auch ein Tor nach einem Freistoß erzielt, das war leider Abseits. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden. Die Hartberger sind mir in der zweiten Hälfte ein bisschen giftiger vorgekommen, sie haben eine gewisse Klasse, dass sie vor allem zu Hause Druck erzeugen können. Bei uns sind die Standards nicht so ideal gekommen wie in den letzten zwei Spielen, das können wir besser, auch besser spielen.“
Ognjen Zaric (Altach-Trainer): „Als SCR Altach muss man für jeden Punkt ans Leistungsmaximum gehen und kann jeden Sieg feiern und auch genießen. Es sind extrem wichtige drei Punkte, wenn man bedenkt, wie die Austria heuer gestartet ist. Wir haben gewusst, dass von der Fußball-Idee zwei ähnliche Teams aufeinandertreffen. Dass es viel Mann gegen Mann auf dem Platz gibt. Wir haben es geschafft, dass wir unsere Spieler mehr in Aktion bringen. Ich habe das Gefühl, dass wir eine super Stimmung haben, dass jeder arbeiten will. Das ist für Altach elementar wichtig. Die Jungs sind bereit, sich weiterzuentwickeln.“
Über die Top-6: „Wir wissen, was letzte Saison am letzten Spieltag (der Klassenerhalt, Anm.) war, das ist immer wichtig zu betonen.“
Stephan Helm (Austria-Trainer): „Nach dem 0:1 sind wir richtig gut zurückgekommen. Dann ist es extrem ärgerlich, dass wir direkt das 1:2 hinnehmen müssen. Obwohl wir in der zweiten Halbzeit eine viel bessere Energie auf dem Platz hatten, ist es uns trotz ein, zwei guter Möglichkeiten nicht gelungen, doch noch einen Punkt mitzunehmen. Es ist nicht einfach, dann so einen Block zu bespielen. Bei den Ballgewinnen in der ersten Halbzeit haben wir nicht entschlossen gekontert. Dadurch hatten wir immer dieselbe Situation. Der Rhythmus der Partie hat mir nicht gefallen, den hätten wir mehr durchbrechen sollen. Da sind wir nicht gefährlich geworden. Den richtigen Flow haben wir nie erreichen können.“
Johannes Hoff Thorup (Rapid-Trainer): „Es war eine schwierige erste Hälfte für uns. In der zweiten Hälfte war es besser, unsere Einwechselspieler haben den Unterschied gemacht. Dahl ist eine wichtige Waffe für uns. Wir müssen vorsichtig mit ihm umgehen und seine Einsatzminuten gut planen. Er ist ein Gamechanger. Es macht einen großen Unterschied, wenn man in eine Trainingswoche mit einem Sieg startet. Es war eine lange, harte Zeit. Wir haben diese Unserie hinter uns gelassen, aber müssen weiter dranbleiben. Wir haben versucht, das Spiel simpler anzulegen und uns mehr auf Konter zu fokussieren. Das ist nicht mein bevorzugter Weg, zu gewinnen. Unser hohes Pressing in der ersten Hälfte war nicht gut, das war mein Fehler. Ich habe die Spieler nicht richtig positioniert. Alle wollen, dass die Fans hinter uns stehen, sie sind außergewöhnlich. Wir wollen sie zurückbringen.“
Ismail Atalan (WAC-Trainer): „Wir waren bis zur 70. Minute die bessere Mannschaft mit einer klaren Struktur mit und gegen den Ball. Dann muss man sagen, durch die Einwechslung von Dahl hatte Rapid einen Gamechanger drin. Dann hat man die Verunsicherung meiner Mannschaft gesehen. Ich würde lieber hier sitzen und sagen, wir haben 70 Minuten schlecht gespielt und gewonnen, im Endeffekt zählen die Ergebnisse. Von der Einstellung her kann man meinen Spielern keinen Vorwurf machen, sie geben ihr Bestes. Man muss einfach wieder das Glück auf seine Seite bekommen.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.