Es ist herzzerreißend: Der Besitzer war zu krank zum Spazierengehen, seine Frau fürchtete sich vor „Jabo“. Tierschützer klagen: „Auflagen des Amtstierarztes wurden nicht kontrolliert!“
„Wir hatten von dem Hund vor zwei Wochen erfahren und machten uns sofort auf den Weg, um die Lage zu checken“, erzählt Christina Adlassnig vom Tierheim Garten Eden in Klagenfurt. Der sechsjährige Vierbeiner musste seit zwei Jahren sein Leben in einem engen Zwinger fristen. Sein Herrchen war krank geworden und konnte mit dem großen Hund nicht mehr spazieren gehen. Die Ehefrau war ebenfalls zu schwach, noch dazu fürchtete sie sich vor dem Hund.
Zwinger war zu klein
„Der zuständige Amtstierarzt war im Februar das letzte Mal zur Kontrolle und erteilte die Auflage, den Zwinger zu vergrößern, was nicht geschah“, kritisiert Adlassnig. Es gab auch keine Möglichkeit, den Hund im Garten laufen zu lassen. „Die Frau war sichtlich erleichtert, als wir ihr anboten, das Tier zu übernehmen“, sagt Adlassnig. Schäferrüde „Jabo“ ließ sich ohne Probleme aus dem Zwinger befreien und folgte dann der Hundepflegerin ins Auto.
„Jabo“ hat sich schon gut eingelebt
Im Tierheim angekommen, konnte der Vierbeiner das großzügige Areal erkunden und seine neue Freiheit genießen. „Wir haben auch schon Ausflüge mit ihm unternommen, waren auch bei der Sattnitz, wo er ins Wasser gesprungen und geschwommen ist“, freut sich Christina mit den anderen Tierpflegern des Tierheimes, wo „Jabo“ sein neues Leben genießt.
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