Nachrichten von vermeintlichen Mitarbeitern der Bank oder des Finanzamtes aufs Handy, eine angebliche Gefahr, vor der man sich schützen müsse, indem man seine Daten preisgibt – schon ist man Tausende Euro los. Mit derartigen Maschen wurden eine 66-Jährige und ein 72-Jährige zu Opfern von Betrügern.
Vermeintlich von Finanz-Online hatte eine Klagenfurterin (66) am Montag eine Nachricht auf ihr Handy erhalten: Damit ihr Zugang nicht verloren gehe, solle sie ihre Daten unter dem angefügten Link bestätigen, was die Frau auch tat.
Drei Tage später forderte sie ein angeblicher Bankmitarbeiter ebenfalls zum Preisgeben der Daten auf; angeblich um ihre Konten und damit das Geld zu schützen. Sie erhielt mehrere TANs (Transaktionsnummern), die sie auf Aufforderung weitergab, und somit den Zugriff auf ihr Konto ermöglichte. Danach fehlten Zehntausende Euro, welche die Kriminellen auf andere Konten überwiesen haben!
Am Donnerstag erhielt ein 72-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt eine manipulierte Nachricht einer Bank auf sein Mobiltelefon: Mehrere verdächtige Transaktionen seien blockiert worden, er solle telefonisch Kontakt aufnehmen – die Nummer der vermeintlichen Hotline stand dabei. Dort gab sich dem Kärntner gegenüber ein angeblicher Bankmitarbeiter als „Robin Reifert“ aus und verleitete den 72-Jährigen dazu, eine Fernzugriffssoftware herunterzuladen.
Die Kriminellen tätigten zwei Überweisungen in der Höhe von mehreren tausend Euro. Auch hier musste das Opfer mittels TAN signieren.
Weitere Erhebungen werden geführt.
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